5 kleine SEO-Hacks, um Ihre online Sichtbarkeit zu steigern

Alles Gute im neuen Jahr! Wenn Sie 2026 Ihre Webseite online sichtbarer machen möchten, könnte eine Investition in SEO das Richtige für Sie sein.

Und damit können Sie jetzt gleich beginnen! Zwar braucht nachhaltiger Erfolg im Bereich SEO etwas Geduld, doch schon kleine, gezielte SEO-Hacks können sofort spürbare Wirkung zeigen und Ihre digitale Kundenakquise effektiv ankurbeln.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen fünf einfache SEO-Hacks, die jeder schnell umsetzen kann – und die Ihrer Online-Sichtbarkeit einen spürbaren Schub verleihen können.


SEO-Hacks #1: Schwache Meta-Titel & Meta-Beschreibungen finden und ausbessern

Der Meta-Titel einer Seite wird als klickbarer Titel in den Google-Suchergebnissen angezeigt. Die Meta-Beschreibung ist ebenfalls in den Google-Suchergebnissen als den ausführenden Text unter dem klickbaren Link sichtbar (siehe unten).

Metatitel und Metabeschreibung Beispiel
Ein Suchergebnis in Google für die Suchanfrage “Fitnessstudios in Wien”. Der Metatitel ist blau; die Metabeschreibung ist der Text darunter.

Diese Meta-Daten sollten unbedingt im Rahmen von SEO optimiert werden. Der Meta-Titel sollte kurz und prägnant den Inhalt der Seite beschreiben und das Fokus-Keyword enthalten. Die Meta-Beschreibung sollte den Seiteninhalt näher beschreiben, zum Klicken auf dem Suchergebnis anregen und ebenfalls das relevante Keyword enthalten – solange das auf natürlicher Art und Weise einarbeiten lässt.

Das obige Beispiel ist offensichtlich für die Keyphrase „Fitnessstudios in Wien” optimiert; diese Phrase kommt im Meta-Titel vor und wurde außerdem geschickt in die Meta-Beschreibung integriert.

Die kostenlose Version von SEO Tools wie Yoast und RankMath haben Funktionen, die es Ihnen leicht macht, die Meta-Daten zu optimieren (unten das relevante Fenster im RankMath, in dem man auch die URL (“Permalink”) strukturieren und optimieren kann (siehe dazu #2 unten).

Yoast Metadaten URL Fenster
Metadaten & URL im RankMath optimieren

Gehen Sie durch die einzelnen Seiten Ihrer Webseite, um schwache Meta-Daten zu finden. Sind sie zu lang? Enthalten Sie nicht das relevante Keyword? Sind die Meta-Beschreibungen eher zum Einschlafen als zum Anklicken? Bessern Sie sie aus – Sie könnten bald eine Verbesserung in der Sichtbarkeit der Seiten sehen.

#2: URLs ausbessern

Eine URL ist die eindeutige Webadresse, mit der ein bestimmtes Dokument, eine Seite oder eine Ressource im Internet aufgerufen wird. Die URL dieser Seite ist z.B. “https://peakfocus.agency/seo-blog/kleine-seo-hacks” und ist im Browserfenster sichtbar.

Die Gestaltung der URLs auf Ihrer Webseite ist ein zwar kleiner, aber wichtiger Faktor in SEO. Ein gut strukturierte und deskriptive URL kommuniziert den Suchmaschinen und LLMs was der Inhalt der relevanten Seite ist. So wissen die Suchmaschinen und LLMs für welche Suchanfragen Ihre Seite sichtbar werden sollte.

Die Optimierung von URLs ist fast schon eine Wissenschaft für sich – jedenfalls sollte man die folgenden Regeln beachten:

  • Die URL sollte den Inhalt der seit möglichst gut und prägnant beschreiben; womöglich sollte das relevante Keyword für die Seite eingebaut sein.
  • Je kurzer, desto besser. Eine URL sollte maximal 75 Zeichen lang sein; lassen Sie unnötige Wörter raus.
  • Die URL sollte ausschließlich aus kleinen Buchstaben bestehen; darüber hinaus sollte sie keine Sonderzeichen wie “!” oder “&” beinhalten.
  • Die einzelnen Wörter in der URL sollten durch Bindestriche getrennt sein.

Hinweis: Sollten Sie die URL einer bestehenden Seite abändern, vergessen Sie nicht die dafür passende 301-Weiterleitung einzufügen. Es gibt dafür Plugins wie Redirect in WordPress, die diesen Schritt leicht machen!

#3: Tag- bzw. Kategorien-Seiten vom Crawlen ausschließen

Besonders wichtig für größere Webseiten, deren Inhalt regelmäßig geändert wird!

Ihre Webseite wird regelmäßig von sogenannten Bots gecrawlt; diese Bots lesen Ihre Webseite und schicken Informationen über die Inhalte zurück an die Suchmaschinen, die in der Folge diese Informationen benutzen, um Ihre Webseite zu indexieren und thematisch einzustufen.

Dabei haben diese Bots ein sogenanntes “Crawling-Budget“. Das heißt, Sie haben womöglich nicht die Kapazität, sämtliche Seiten auf Ihrer Webseite zu crawlen und zu lesen: Sie decken nur jene Seiten auf, die gut auffindbar sind und die wichtig zu sein scheinen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Ihre Seite logisch aufzubauen und die interne Verlinkungsstruktur so zu gestalten, dass wichtige Seiten leicht auffindbar sind und nicht etwa zehn Links auf der Hauptseite verborgen sind.

Um sicherzustellen, dass das Crawling-Budget optimal zu Ihren Gunsten aufgebraucht wird, können Sie Seiten vom Crawling ausschließen, beispielsweise die Tag- oder Kategorienseiten Ihrer Website. Das lässt sich in Yoast sehr einfach umsetzen, indem Sie zuerst auf „Einstellungen”/„Settings” klicken und dann unter der Überschrift „Categories & Tags” die Option „Tags” auswählen. Die Option „Tags in Suchergebnissen zeigen” muss deaktiviert werden (siehe unten). Für Kategorienseiten läuft es ähnlich ab (wählen Sie dafür die Option „Kategorien” aus).

Yoast Tagseiten vom Crawling ausschließen
Wie man über Yoast “Einstellungen”/”Settings” Tag-Seiten vom Crawling ausschließen kann

#4: Aktualisierung Ihrer Inhalte

Auch wertvolle, gut geschriebene und strukturierte Inhalte, die über einen längeren Zeitraum Traffic anziehen brauchen eine regelmäßige Aktualisierung – denn die Suchmaschinen lieben frische Inhalte und halten regelmäßig gepflegte und überarbeitete Webseite für relevanter als Webseiten die über einen längeren Zeitraum nicht geändert werden.

Die Empfehlungen, wie oft man Inhalte überarbeiten sollte gehen deutlich auseinander. Ein Intervall von 6 Monaten sollte aber für wichtige Inhalte reichen.

#5: Content Pruning

Normalerweise geht es bei SEO um die Erstellung und die Optimierung von Inhalten. Manchmal ist aber die Löschung und Aussortieren von Inhalten eine gute Option, um den thematischen Schwerpunkt der Webseite zu unterstreichen und die online Sichtbarkeit zu erhöhen.

Der Prozess des Aussortierens alter Inhalte niedriger Qualität sowie solcher, die im Rahmen einer Restrukturierung der Webseite nicht mehr benötigt werden, wird als „Content Pruning“ (zu Deutsch: „Inhalte zurückschneiden“) bezeichnet.

Content Pruning empfiehlt sich am Anfang der SEO-Arbeit, z.B. wenn man eine Webseite hat, die über die Jahre einfach ohne wirklichen Plan oder Strategie gewachsen ist und nun ganz ohne thematischen Fokus oder Struktur dasteht.

Nachdem Sie Ihre SEO-Ziele festgelegt und die neue Struktur Ihrer Webseite bestimmt haben, können Sie planen, welche Inhalte Sie benötigen, optimieren oder neu erstellen müssen – und welche Inhalte Sie aussortieren und löschen können.

Hinweis: Content Pruning kann durchaus vorteilhaft – bestehende Inhalte zu löschen sollte jedoch der letzte Ausweg sein. Inhalte sollte Sie nur dann komplett löschen wenn sie sonst nicht gebraucht oder umgeschrieben werden können. Sollten Sie sich für die Löschung entscheiden – vergessen Sie nicht, die passenden 301-Weiterleitungen für die aussortierten Seiten einzufügen. Diese leiten Nutzer, die auf die alte URL zugreifen, auf andere relevante Seiten weiter. So wird sichergestellt, dass sie keine 404-Fehlermeldung erhalten und auf Ihrer Seite bleiben.

Sie meinen es ernst mit SEO und möchten gleich einen strukturierteren Ansatz verfolgen? Dann könnten Sie an unser Produkt „SEO Quick Start – die smarte Analyse zum Einstieg” interessiert sein. Hier mehr lesen!


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